
Der als zweitteiliges TV-Movie produzierte Film beleuchtet den Aufstieg Adolf Hitlers vom gescheiterten Kunststudenten über den begabten Brauhaus-Demagogen bis hin zum deutschen Reichskanzler. Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Jahren 1918 bis 1933, in denen Adolf Hitler anfangs durch politisch Konservative für ihre Zwecke "missbraucht" wurde und im weiteren Verlauf der Geschichte selbst vom "Marktschreier" zum politischen Führer aufgestiegen ist. Der um Seriosität bemühte, mit zwei Emmys prämierte 20-Mio.-Dollar-Film folgt Hitlers Weg bis zur „Machtergreifung“. Auf historische Akkuratesse wird dabei weniger Wert gelegt als auf ein treffendes Charakterbild.

S1 E2 • 20.5.2003
Nach dem Putschversuch vom 9. November 1923 sitzt Hitler (Robert Carlyle) neun Monate Haft ab und schreibt an „Mein Kampf“. Wieder auf freiem Fuß, setzt er auf „legale“ politische Arbeit. 1932 ist seine NSDAP bereits die stärkste Fraktion im Reichstag. Im Januar 1933 wird Hitler von Reichspräsident Hindenburg (Emmy-nominiert: Peter O’Toole) zum Kanzler ernannt. Nach dessen Tod am 2. August 1934 erringt er endgültig die absolute Alleinherrschaft. Robert Carlyles bravouröse Hitler-Interpretation steht Bruno Ganz in nichts nach.
Hauptdarsteller

Robert Carlyle
Adolf Hitler

Zoe Telford
Eva Braun

Justin Salinger
Dr. Joseph Goebbels

James Babson
Rudolf Hess

Stockard Channing
Klara Hitler

Peter Stormare
Ernst Rohm

Peter O'Toole
President Paul von Hindenburg

Terence Harvey
Gustav von Kahr

Jena Malone
Geli Raubal

Liev Schreiber
Ernst Hanfstaengl

Julianna Margulies
Helene Hanfstaengl

Matthew Modine
Fritz Gerlich