
Schauspiel
Oliver Reed
Auch bekannt als: Robert Oliver Reed
Geburtsdatum
13. Februar 1938
Todesdatum
2. Mai 1999
(verstorben mit 61)
Geburtsort
Wimbledon, London, England, UK
Beliebtheit
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Biografie
Robert Oliver Reed (* 13. Februar 1938 in Wimbledon, London; † 2. Mai 1999 in Valletta, Malta) war ein britischer Schauspieler. Ab den späten 1950er Jahren übernahm Reed kleinere Film- und TV-Rollen. Er hatte davor weder Schauspielunterricht genommen noch als Theaterschauspieler Erfahrung gesammelt. Erstes Aufsehen erregte der Schauspieler in dem Hammer-Film Der Fluch von Siniestro von 1961, in dem er als Werwolf in Erscheinung trat. Auch in den Folgejahren war Reed mehrmals in Horrorfilmen zu sehen (Die Bande des Captain Clegg, 1962, Haus des Grauens, Sie sind verdammt, beide 1963, Die verschlossene Tür, 1967). Reed stieg schnell zu einem internationalen Star auf und übernahm profilierte Rollen in Filmen aller Genres. Er war in Abenteuerfilmen wie Die Piraten am Todesfluß (1962), Die scharlachrote Klinge (1963), Die Letzten von Fort Kandahar (1965) oder Wie ein Schrei im Wind (1966) zu sehen, aber auch in Dramen wie The System (1964) und Was kommt danach…? (1967) oder in Komödien wie Minirock und Kronjuwelen (1967). Seinen ersten großen Erfolg feierte Reed 1968 unter der Regie seines Onkels Carol Reed mit dem Erfolgsmusical Oliver!, das 1969 mit fünf Oscars, darunter dem für den besten Film des Jahres, ausgezeichnet wurde. 1969 erregte Reed Aufsehen, als er in dem romantischen Drama Liebende Frauen unter der Regie von Ken Russell zusammen mit Alan Bates eine minutenlange Catch-Szene komplett nackt spielte. Zu dieser Zeit zählte Reed zu den bestbezahlten Stars des britischen Kinos. Er trat in dem Actionabenteuer Mörder GmbH (1969), in der Kriegskomödie Hannibal Brooks (1969) und neben Gene Hackman in dem Western Leise weht der Wind des Todes (1971) in Erscheinung. Besonderes Aufsehen erregte Oliver Reed 1971 in Ken Russells Die Teufel, er spielt einen Priester, der von einer liebestollen Äbtissin begehrt wird und schließlich auf dem Scheiterhaufen endet. Durch seine expliziten Sex- und Folterszenen avancierte Die Teufel zum Skandalfilm. 1972 trat Reed in dem pessimistischen Science-Fiction-Thriller Z.P.G. und in dem Actionthriller Blutroter Morgen in Erscheinung. 1973/74 war er neben einer internationalen Starbesetzung in Die drei Musketiere/Die vier Musketiere – Die Rache der Mylady in der Rolle des trinkfesten Musketiers Athos zu sehen. Mitte der 1970er Jahre arbeitete er erneut für Regisseur Ken Russell in kleineren Rollen der Filme Mahler (1974) und Lisztomania (1975). Außerdem stand er für Russell in der Verfilmung der Rock-Oper Tommy (1975) vor der Kamera. 1976 war Reed in dem Horrorfilm Landhaus der toten Seelen zu sehen. Nachdem Reed bis dahin regelmäßig in internationalen Kinohits aufgetreten war, kam seine Karriere in den späten 1970er Jahren ins Stocken. 1978 trat er in Tote schlafen besser in einer kleinen Rolle neben dem von ihm verehrten Robert Mitchum auf, 1981 neben Anthony Quinn in dem Abenteuerepos Omar Mukhtar – Löwe der Wüste. Ab den 1980er Jahren war der Schauspieler häufig in Nebenrollen zu sehen, an seine früheren Erfolge konnte Reed nicht mehr anknüpfen. Quelle: Wikipedia
Fotos







The Tonight Show Starring Johnny Carson
Self
1962 • 3 Episoden

Gladiator
Proximo
2000
Film '72
Self
1971 • 2 Episoden

Simon Templar
Joe Catelli
1962 • 1 Episode

The Word
1990 • 1 Episode

The Third Man
Pepi
1959 • 1 Episode

Monitor
Claude Debussy
1958 • 1 Episode

Die drei Musketiere
Athos
1973

The World of Hammer
Narrator
1994 • 13 Episoden

Die Abenteuer des Baron Münchhausen
Vulcan
1988

Die Teufel
Father Urbain Grandier
1971

Cristoforo Colombo
Martin Pinzon
1985 • 4 Episoden

Die vier Musketiere
Athos
1974

Operation Maskerade
Peter Serkov / Wolfen
1983 • 1 Episode
R3
Dr. Richard Franklin
1964 • 26 Episoden

Wildes Land
Gregor Dunnigan
1993 • 4 Episoden

Knight Errant Limited
Benny Falconer
1959 • 1 Episode

The Max Headroom Show
Self
1985 • 1 Episode

Omar Mukhtar - Löwe der Wüste
General Rodolfo Graziani
1981

Oliver!
Bill Sikes
1968