
Regie
Mike Leigh
Auch bekannt als: 마이크 리, Michael Leigh
Geburtsdatum
20. Februar 1943
(83 Jahre alt)
Geburtsort
Salford, Greater Manchester, England, UK
Beliebtheit
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Biografie
Michael „Mike“ Leigh, OBE (* 20. Februar 1943), ist ein britischer Autor und Regisseur von Film und Theater. Er studierte Theater an der Royal Academy of Dramatic Art und bildete sich anschließend an der Camberwell School of Art und der Central School of Art and Design weiter. Mitte der 1960er-Jahre begann er seine Karriere als Theaterregisseur und Dramatiker. In den 1970er- und 1980er-Jahren wechselte er zwischen Theaterarbeit und Filmproduktionen für das BBC-Fernsehen, von denen viele durch einen schonungslosen, realistischen Stil geprägt waren. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen „Life is Sweet“ (1990), die Tragikomödie „Career Girls“ (1997), die Gilbert-und-Sullivan-Biografie „Topsy Turvy“ (1999) und das düstere Arbeiterklassendrama „All or Nothing“ (2002). Seine bekanntesten Werke sind wohl „Naked“ (1993), für den er in Cannes den Preis für die Beste Regie gewann, der BAFTA-prämierte (und für den Oscar nominierte) Gewinner der Goldenen Palme, „Secrets & Lies“ (1996), und der Gewinner des Goldenen Löwen, „Vera Drake“ (2004). Seine Filme und Theaterstücke bilden laut Kritiker Michael Coveney „ein unverwechselbares, in sich geschlossenes Werk, das sich mit jedem Werk des britischen Theaters und Films der gleichen Zeit messen kann.“ Coveney hob zudem Leighs Rolle bei der Entdeckung neuer Stars hervor – Liz Smith in „Hard Labour“, Alison Steadman in „Abigail's Party“, Brenda Blethyn in „Grown-Ups“, Antony Sher in „Goose-Pimples“, Gary Oldman und Tim Roth in „Meantime“, Jane Horrocks in „Life is Sweet“, David Thewlis in „Naked“ – und bemerkte, dass die Liste der Schauspieler, die im Laufe der Jahre mit ihm zusammengearbeitet haben – darunter Sheila Kelley, Paul Jesson, Phil Daniels, Lindsay Duncan, Lesley Sharp, Kathy Burke, Stephen Rea, Eric Richard, Julie Walters – „einen beeindruckenden, beinahe repräsentativen Kern herausragender britischer Schauspieltalente“ darstellt. Ian Buruma schrieb im Januar 1994 in der New York Review of Books: „Es ist schwer, in London in einen Bus zu steigen oder den Leuten am Nachbartisch in einer Cafeteria zuzuhören, ohne an Mike Leigh zu denken. Wie andere völlig originelle Künstler hat er sich sein eigenes Terrain geschaffen. Leighs London ist so unverwechselbar wie Fellinis Rom oder Ozus Tokio.“
Fotos




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