
Schauspiel
Alessandra Martines
Geburtsdatum
19. September 1963
(62 Jahre alt)
Geburtsort
Rome, Lazio, Italy
Beliebtheit
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Biografie
Alessandra Martines (* 19. September 1963) ist eine italienisch-französische Tänzerin und Schauspielerin, die hauptsächlich im englisch-, französisch- und italienischsprachigen Raum arbeitet. Sie begann ihre Karriere früh mit Ballett auf Opernbühnen in der Schweiz, Frankreich, den USA und später in Italien, bevor sie in den 1980er-Jahren Hauptrollen in Fernsehproduktionen von Ballett- und Unterhaltungssendungen der RAI (dem italienischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk) übernahm. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Hauptrolle in der Kult-Filmreihe „Fantaghirò“, die aus fünf Filmen (1991–1996) besteht und auch 2020 noch regelmäßig in ganz Europa wiederholt wurde, sowie durch ihre Mitwirkung in Autorenfilmen wie den neun Filmen von Claude Lelouch, mit dem sie bis 2009 verheiratet war. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Telegatto als Beste Schauspielerin für „Die Höhle der Goldenen Rose“ (1991), den Grolla d’oro für „Edda“ (2005), den Silbernen Hugo als Beste Schauspielerin beim Chicago International Film Festival (1998) für „Zufall“, den Diamanti al Cinema Award in Cannes (2007) und den Europäischen Golden Globe 2009 in Rom. 2008 wurde sie vom französischen Staatspräsidenten zum Ritter des Ordre national du Mérite ernannt. Sie erhielt 2014 den Kineo Award für ihr Lebenswerk bei den 71. Internationalen Filmfestspielen von Venedig. Als Cousine zweiten Grades von Carla Bruni und Valeria Bruni Tedeschi zog sie im Alter von fünf Jahren mit ihrer Familie nach Frankreich. Als Teenagerin schrieb sie sich am Pariser Konservatorium ein, wo sie Solfeggio, Tanzgeschichte und -theorie sowie klassische Musik und Tanz studierte. Martines debütierte bereits in jungen Jahren als Tänzerin am Opernhaus Zürich im Jahr 1972. Nach einigen Engagements in den Vereinigten Staaten, unter anderem beim Chicago City Ballet, zog sie nach Rom, wo sie am Teatro dell'Opera engagiert war. 1985 begann ihre Zusammenarbeit mit der RAI mit der Mittags-Talkshow „Pronto, chi gioca?“. Später erlangte sie große Popularität mit den Samstagabend-Shows „Fantastico“ und „Europa Europa“ sowie durch ihre Darstellung der Prinzessin Fantaghirò in der gleichnamigen Fernsehserie. Im Film ist sie vor allem für ihre Rollen unter der Regie ihres Ex-Mannes, des französischen Regisseurs Claude Lelouch, in Filmen wie „Les Misérables“ und „Und nun… meine Damen und Herren“ bekannt. Sie stand auch auf der Bühne, insbesondere in Franca Valeris „L’appartamento“.
Fotos


Vivement dimanche
Self
1998 • 1 Episode

Danse avec les stars
Self - Judge
2011 • 14 Episoden

Prinzessin Fantaghirò
Fantaghirò
1991 • 10 Episoden

Furore il vento della speranza
Luciana Belgrano
2014 • 6 Episoden

L'onore e il rispetto
Giudice Francesca De Santis
2006 • 12 Episoden

Tout le monde en parle
Self
1998 • 1 Episode

Don Bosco
Marchesa Barolo
2004 • 2 Episoden

Prinzessin Fantaghirò V
Fantaghirò
1996

Caterina e le sue figlie
Adele Parisi
2005 • 18 Episoden

La Reine et le Cardinal
Anne of Austria
2009 • 2 Episoden

Panique!
Clémentine
2009

Sindbad - Herr der sieben Meere
Alina
1989

Tage oder Stunden
Marion
2008

Die Stunde Null
Marie-Adeline
2007

Amnèsia
Virginie
2002

Prinzessin Fantaghirò IV
Fantaghirò
1994

Les Misérables
Elise Ziman
1995

Prinzessin Fantaghirò
Fantaghirò
1991

Il bello delle donne... alcuni anni dopo
Françoise Leroux
2017 • 8 Episoden

Don Bosco
Marchesa Barolo
2004