
60 Jahre nach den Römischen Verträgen geht die Dokureihe auf Spurensuche in Europa. Was eint den Kontinent voller so unterschiedlicher Länder, wo gibt es Spannungen und Konflikte? Annette Frier und Antonia de Rendinger unternehmen eine Reise von Zeus bis zu den Beatles, von der Gründung der Europäischen Union bis zur Griechenlandkrise.
S1 E10 • 14.3.2017
Was soll man erwarten von einem Kontinent, der die Welt zweimal ins Chaos stürzte? Der Systemkampf, der Kalte Krieg zwischen Kommunismus und Kapitalismus bestimmt die Stimmung auch in Europa. Der Eiserne Vorhang wird zum Symbol der Teilung in Ost und West und trennt die Europäer 40 Jahre lang. Doch der Traum von Selbstbestimmung und Freiheit krempelt die Gesellschaften um, die Sehnsucht nach der Einhaltung der Menschenrechte und der Wunsch nach Bewegungsfreiheit einen den Kontinent. Ist das das Happy End für Europa? Nicht unbedingt. Bis heute ist der Kontinent Europa nicht perfekt, seine Bewohner sind sich nach wie vor nicht einig und zum Teil sogar zerstritten. Doch bei allen nationalen Alleingängen und einer gewissen Europaverdrossenheit ist das Europa von heute das beste, das es je gab.
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