
"Revolution ist seine Religion"
Die Serie erzählt die Geschichte des fiktiven Papstes Pius XIII., den als Lenny Belardo geborenen ersten US-amerikanischen Papst. Dieser besticht dadurch, dass er enorm konservativ in seinen moralischen Entscheidungen ist, jedoch äußerst barmherzig gegenüber den Schwachen und Armen. Insgesamt ist die widersprüchliche Figur ein Machtmensch, der unbeirrt von Widerständen im Vatikan seinen Weg zu gehen versucht, obwohl ihn das den Rückhalt der Verwaltung kostet. So sieht sich der Papst bald von seinen ehemals engsten Vertrauten verlassen. Das wächst sich bei ihm zur Angst vor Verrat und Verlassenwerden aus, sogar von Gott verlassen zu werden fürchtet er. Trotzdem nimmt Pius XIII. seine Aufgabe der Mission und der Verteidigung der Kirche sehr ernst.

S1 E10 • 18.11.2016
Kardinal Gutierrez ist es gelungen, den New Yorker Erzbischof Kurtwell wegen sexuellen Missbrauchs zu überführen. Zurück im Vatikan will Papst Pius XIII. ihn als Belohnung zu seiner rechten Hand ernennen, doch Gutierrez hat Bedenken wegen der konservativen Politik des Papstes. Auch Kurtwell findet sich unterdessen im Vatikan ein, wo Pius ihn wegen seiner Missetaten verhören will. Kardinal Marivaux setzt sich derweil weiterhin für eine Heiligsprechung der seligen Juana ein. Doch anstatt nach Guatemala zu fliegen, fährt Pius nach Venedig, um dort seine erste große Rede im Angesicht seiner Schäfchen zu halten.
Hauptdarsteller