
Pfarrer Guido Braun kann es – trotz des ausdrücklichen Verbots durch seinen Bischof Hemmelrath – nicht lassen, sich in seiner jeweiligen Dienstgemeinde um geheimnisvolle Todesfälle zu kümmern. Diese erweisen sich leider nur allzu oft als heimtückische Morde – und wegen der damit verbundenen Publicity wird Braun etwa alle zwei bis drei Episoden strafversetzt. Beim „Kriminalisieren“ – wie der Bischof sagt – gerät er mehr oder weniger zwangsweise mit der jeweiligen polizeilichen „Amtsgewalt“ aneinander, meist in Person des gutmütigen Hauptkommissars Geiger, ebenfalls an vermeintlich ruhige Orte versetzt.
S1 E22 • 20.3.2014
Um Pfarrer Brauns Gesundheit ist es nicht gut bestellt. Der Abberufung durch seinen obersten Dienstherren sieht er dennoch gelassen entgegen, und dies umso mehr, da ihn Bischof Hemmelrath zurück in sein bayerisches Heimatdorf schickt. Eigentlich soll Pfarrer Braun dort Ruhe finden, doch daraus wird bereits im Ansatz nichts. Schon auf der Hinfahrt wird er in einen merkwürdigen Unfall mit einem trächtigen Schaf verwickelt. Als kurz darauf im nahe gelegenen Kloster ein Mönch beim Bearbeiten eines alten Pergaments überfallen und ihm der Daumen abgeschnitten wird, steht für Braun fest – dies ist seine Chance, ein letztes Mal zu kriminalisieren! Doch was geht vor sich in seinem beschaulichen Heimatort? Die Heiligsprechung der Lechleitner Agnes scheint eine nicht unwesentliche Rolle zu spielen.
Hauptdarsteller