
Die Flugzeugentführung der Lufthansa-Maschine Landshut von Mallorca nach Mogadischu ist der dramatische Höhepunkt im Terrorjahr 1977. An Bord: 86 Passagiere, fünf Crewmitglieder und die Täter - vier palästinensische Terroristen, die mit der RAF sympathisieren. Die Geiselnahme steht in engem Zusammenhang mit der Entführung von Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer. Die Kontrovers-Story erzählt die Geschichte aus Sicht der Geiseln an Bord des Flugzeugs. Ihre traumatischen Erlebnisse. Die Todesangst, die Schmerzen, die Verzweiflung. Es sind fünf lange Tage bis zur spektakulären Befreiung durch die deutsche Spezialeinheit GSG 9.

S1 E2 • 23.11.2012
Die Operation "Feuerzauber" am 18. Oktober 1977 geht in die Geschichte ein. Die deutsche Spezialeinheit GSG 9 befreit in Mogadischu alle Passagiere an Bord der Lufthansa-Maschine Landshut. Fünf Tage zuvor war das Flugzeug von Mallorca auf dem Weg nach Frankfurt durch palästinensische Terroristen entführt worden. Zurück in Deutschland dienen die Geiseln als Zeugnis eines starken Staates, der sich nicht hat erpressen lassen, seine Bürger aber trotzdem befreien konnte. Doch nach dem Medienhype um das "Wunder von Mogadischu" werden die Opfer allein gelassen. Bis heute kämpfen einige von ihnen um Anerkennung und eine minimale Rente. Die Kontrovers-Story dokumentiert diesen jahrzehntelangen entwürdigenden Kampf gegen Staat, Justiz und Bürokratie.
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