
Leonardo da Vinci hinterließ eine Fülle beeindruckender Kunstwerke. In ihnen verbinden sich künstlerisches Können, eine neue Sicht auf die Natur und visionärer Erfindungsgeist. Die zweiteilige Dokumentation wirft einen persönlichen Blick auf Leben und Wirken des Universalgenies und Visionärs.

S1 E2 • 19.11.2024
Nach der Fertigstellung des „Letzten Abendmahls“ kehrt Leonardo nach Florenz zurück, das er 18 Jahre zuvor verlassen hatte. Erst im Alter von fast 50 Jahren eröffnet er dort sein eigenes Atelier. Am Arno erreicht ihn der Ruf des ehrgeizigen Heerführers Cesare Borgia, der ihn als Militäringenieur gewinnen will. Leonardo inspiziert Befestigungsanlagen und fertigt Karten für Borgia an, der das an Florenz angrenzende Gebiet kontrolliert. Zurück in Florenz beginnt Leonardo, sich intensiv mit dem Wasser zu beschäftigen. Er nennt es den „lebenswichtigen Körpersaft der trockenen Erde“ und vergleicht es mit der Funktion des Blutes im menschlichen Körper. In seiner Heimat wächst ihm mit Michelangelo Buonarroti ein ernstzunehmender Konkurrent heran. Gleichzeitig beginnt er mit einem Porträt von Lisa del Giocondo – es gilt als nahezu sicher, dass sie die „Mona Lisa“ ist. Das Gemälde sollte ihn bis an sein Lebensende begleiten.
Hauptdarsteller