
In den frühen 80er Jahren, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, beherrschten Misstrauen und Feindseligkeit die Ost-West-Beziehungen. Die dreiteilige Dokumentation „Geheimdienste im Kalten Krieg“ schildert die Aktionen eines Spionagenetzwerks, das dazu diente, das fragile Kräftegleichgewicht zwischen den beiden Lagern aufrechtzuerhalten. Hinter den Kulissen tobte ein Kampf, dessen Waffen vor allem Manipulation und die Anwerbung von Doppelagenten waren, bei dem es aber auch zu zahlreichen gefährlichen Zwischenfällen kam. (Text: arte)

S1 E3 • 22.5.2024
1985 setzt der Westen alle Hoffnungen auf eine Entspannung im Ost-West-Konflikt auf den damaligen Generalsekretär des ZK der KPdSU, Michail Gorbatschow. Beide Seiten hatten sich jahrzehntelang ein beispielloses Wettrüsten geliefert, in einem Klima aus Misstrauen, Unverständnis und Feindseligkeit. Doch die britische Regierungschefin Margaret Thatcher und US-Präsident Ronald Reagan glauben, dass mit Gorbatschow im Kreml ein konstruktiver Dialog möglich ist. Eine entscheidende Rolle bei den Verhandlungen spielt der hochrangige Doppelagent Oleg Gordijewski. Doch als er plötzlich von seinen KGB-Chefs zurück nach Moskau beordert wird, muss er das Schlimmste befürchten: Ist er als Spion der Briten enttarnt worden? Zurück in seiner Moskauer Wohnung stellt er fest, dass es dort während seiner Abwesenheit offenbar unerwarteten Besuch gab. (Text: arte)
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