
"2400 Kilometer Antarktis mit Reinhold Messner und Arved Fuchs"
1989 machten sich der deutsche Polarforscher Arved Fuchs und der Südtiroler Bergsteiger Reinhold Messner gemeinsam auf den Weg, um auf Skiern ohne Schlittenhunde und Motortechnik den Südpol zu erreichen und anschließend die gesamte Antarktis zu durchqueren. Gleich zu Anfang gibt es Probleme, denn der Weitertransport zum Startpunkt per Flugzeug kann nicht termingerecht durchgeführt werden. Schließlich brechen die Abenteurer vom Patriot Hills Base Camp auf dem Filchner-Ronne-Schelfeis zum Pol auf. Schnell kommen die völlig unterschiedlichen Charaktereigenschaften der beiden Männer zum Vorschein. Messner ist ungestüm und drängt auf Geschwindigkeit. Der ruhige Fuchs teilt seine Kräfte ein und geht bei allen geplanten Pausen konsequent sein Tempo. Am Silvesterabend werden die zwei Männer von der Besatzung der US-amerikanischen Amundsen-Scott-Südpolstation herzlich begrüßt. Doch da liegt der weitaus größere und gefährlichere Teil ihrer abenteuerlichen Kontinentaldurchquerung noch vor ihnen.

S1 E3 • 1.12.1990
Nach dem Kurzaufenthalt am Südpol mit seinen gastfreundlichen Teilzeitbewohnern brechen Arved Fuchs und Reinhold Messner wieder auf, um ihre Antarktisdurchquerung zu vollenden. Vor ihnen liegt das weitaus längere Teilstück ihrer abenteuerlichen Reise. Sie haben sich die sogenannte Todesroute ausgesucht über den Beardmore-Gletscher und das Ross-Schelfeis, die einst Robert Falcon Scott nahm, als er vom Südpol zurückkehren wollte und dabei mit all seinen verbliebenen Männern ums Leben kam. Das Ziel McMurdo-Bucht soll innerhalb von 45 Tagen erreicht werden, denn nur so lang reicht der Proviant. Da sie den Wind nun aller Wahrscheinlichkeit nach im Rücken haben, sind sie mit großen Skisegeln ausgestattet, von denen sie sich mit ihren schweren Schlitten ziehen lassen wollen. Doch gefrorene Eiskrusten, Gletscherspalten und Stürme halten sie immer wieder auf, sodass die Vollendung der Expedition in Gefahr gerät.
Hauptdarsteller