
Anfang 1933 reißt Adolf Hitler als Reichskanzler die Macht in Deutschland an sich. Zu dieser Zeit gehen die beiden Freunde Harmut Keller und Hans Mönkmann aufs Gymnasium. Hartmuts Vater, ein Musiker, ist arbeitslos. Nur selten verdient er etwas mit Musikstunden, und so ist Schmalhans Küchenmeister. Hans geht es besser. Sein Vater, ein Rechtsanwalt, seit Jahren Nazi, hat sich zum Ortsgruppenleiter der NSDAP hochgedient. Hans ist Mitglied in Hitlers Deutschem Jungvolk, der Organisation für die 10- bis 14jährigen Jungen. Auch Hartmut möchte Pimpf werden, aber seine Eltern sind dagegen. Sein Vater ist Sozialdemokrat.
S1 E4 • 2.8.1982
Hartmuts Begeisterung für die Sache Hitlers wird auch nicht durch die Militarisierung der HJ im Jahre 1939 gemindert. Er bricht mit seinem Vater, als der versucht, dem Freund Franz Gruber zur Flucht zu verhelfen. Immerhin gelingt es, den jungen Franz in einen Zug nach Amsterdam zu setzen, aber für Vater bedeutet dies erneut Haft. Schwere Familienprobleme gibt es auch bei den Mönkmanns, als durch die Ahnenforschung bekannt wird, dass die Mutter jüdische Vorfahren hat. Vater Mönkmann, zwischenzeitlich Kreisleiter, lässt sich scheiden. Seine beiden Söhne, nunmehr mit jüdischen Vorfahren in den Augen des Regims belastet, müssen ihre hochfliegenden Pläne begraben.
Hauptdarsteller

Rolf Becker
Ernst Keller
Marlies Engel
Susanne Keller

Gila von Weitershausen
Ruth Mönkmann

Ulrich von Dobschütz
Jungbannführer Fischer
Franz Rudnick
Dr. Bodenheim

Siegfried W. Kernen
Herr Kuhn
Jeffrey Frank
Hartmut Keller
Steffen Rübling
Hans Mönkmann
Annegret Schmidt
Hella Mönkmann
Matt Bader
Theo Gruber
Jochen Schmidt
Linus Reger

John Jeffries
Robert Schienz