
Zendan - Die systematische Auslöschung des Lichts
Der Film spielt mit der Vorstellung, dass das Licht in iranischen Gefängnissen nicht nur durch die physische Abwesenheit von Fenstern und natürlichem Licht ausgelöscht wird, sondern auch durch die systematische Zerstörung des inneren Lichts der Gefangenen – ihre Hoffnung, ihren Glauben und ihre Persönlichkeit. Das Entfernen von Licht wird zu einem metaphysischen Akt der Unterdrückung, der die Gefangenen auf allen Ebenen zerstört. Gefängnisse spielen für das iranische Regime eine zentrale Rolle in der Aufrechterhaltung der politischen Macht. Sie sind Werkzeuge der politischen Unterdrückung und sozialer Kontrolle. Politische Häftlinge werden physisch und psychisch gefoltert. Sie werden schwer misshandelt, missbraucht und mit der Todesstrafe bedroht.
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